Dienstag, 13. November 2018

Ich brauch'n Super-Hero!


Manchmal befinde ich mich an dem einen oder anderen Punkt im Leben, bei welchem ich mir denke,

Aada, du solltest wirklich ein Buch über dein Leben schreiben.“

Bleibt dann natürlich die Frage, ob es dann ein Bestseller wird, aber egal. Zumeist scheitert es ohnehin daran, dass ich nicht das Durchhaltevermögen habe solch ein Buch zu Ende zu bringen.

Jetzt gerade geht es darum, dass ich als ein rastloses, nervöses Etwas herum vegetiere und kaum einen klaren Gedanken fassen kann. Mein Leben ist – unfreiwilligerweise - aktuell so dermaßen spannend...und das auf eine eher unangenehme Art und Weise! Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch sagen soll.


Worum geht es?

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Donnerstag, 22. März 2018

Warum mir und Anderen die Ehe noch wichtig ist!


In feministischen Kreisen wird immer wieder von Einigen gefordert, dass die Ehe abgeschafft gehörte. Das sei ja ein rein patriarchales Konstrukt und meistens würde einer von beiden, (meistens die Frau), als Verlierer daraus hervor gehen.

Möglicherweise stimmt das. Abstreiten möchte ich es gewiss nicht. Aber das liegt meiner Meinung nach nicht an der Ehe, sondern am System. Demzufolge müsste – insbesondere die Frau – sowieso weiterhin als Verlierer dastehen. Mit oder ohne Trauschein entschließen sich die meisten Frauen zu Hause bei den Kindern zu bleiben, (und sei es nur für eine kleine Weile), und im Job verdienen sie ja nach wie vor weniger, als ihre männlichen Kollegen.


Das Thema Ehe:

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Unser Kind im Diagnoseverfahren ~ Teil II





Erste Besprechung mit dem Kinderpsychiater der Uniklinik Münster und einer begleitenden Psychologie-Studentin.

Und...
Aller Anfang ist schwer!



Für uns beginnt diese Geschichte nicht erst im Wartezimmer. So ein Tag muss vorbereitet sein. Und da ich ein Routine liebender Mensch bin, mag ich es gar nicht, wenn etwas nicht nach Plan läuft.
Mein Ehemann dagegen ist immer gestresst, nervös und zerstreut. Für gewöhnlich kann ich damit ganz gut leben. Aber nicht an solchen Tagen. Demnach kann ein jeder damit rechnen, dass die Frau Lopez ganz enorm reizbar ist.

Ganz ähnlich zeichnet sich das bei unserer Tochter ab. Sie braucht im Allgemeinen viel Schlaf. Außenstehende glauben, genau das Gegenteil wäre bei ihr der Fall, weil sie für gewöhnlich so spät schlafen geht. Das kommt aber auch nur daher, dass sie dem Schlaftyp 'Eule' zuzuordnen ist. Das heißt, dass sie vor neun Uhr morgens in der Regel nicht aufsteht und zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr ein Mittagsschläfchen, von wenigstens 30 Minuten, abhalten MUSS!

Ja, sie fordert das regelrecht ein und artikuliert dies mehr als deutlich. Und es ist jeden Tag das Gleiche.

Das ist im Allgemeinen das, was ich so toll an allen meinen Kindern finde:
Sie sind nicht unberechenbar. Man kann sie quasi nach der Uhr stellen. Sie stehen so gut wie immer um die gleiche Zeit auf, halten täglich um die gleiche Zeit ihren Mittagsschlaf ab, (nur mein Großer, der braucht so etwas nicht mehr). Und natürlich gehen sie um die gleiche Zeit abends ins Bett.

Außerdem kommunizieren sie ganz prima mit mir. Sogar der Baby-Mann scheint sich hier auf seine doofe Mama ganz wunderbar eingestellt zu haben. - Jetzt gerade z.B., während ich schreibe, kommt der fast neun Monate alte Baby-Mann an, um mir mitzuteilen, dass er ein großes Geschäft in die Hose gemacht hat.


Die Fahrt zur Uniklinik...

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Unser Kind im Diagnoseverfahren ~ Teil I





Erste Voraussetzungen und Schritte hierfür waren:

Auffälligkeiten
Verdacht
Beobachtungen
Termin in einer Jugendpsychiatrie machen
Eine Überweisung vom behandelnden Kinderarzt


Natürlich sollte man im Vorfeld schon die eine oder andere Unterhaltung mit dem Kinderarzt führen, damit der oder die nicht ganz im Dunklen gelassen werden. Letztendlich bleibt es aber die Entscheidung der Eltern! Stellt sich ein Kinderarzt etwa quer, kann das schwierig werden. Ich rate dazu dann den Hausarzt Ihres Vertrauens aufzusuchen, um alles Weitere eventuell mit diesem zu besprechen.
Denn die Sache ist die: Sie kennen Ihr Kind am besten. Der Kinderarzt kennt nur kurze Momente Ihres Kindes und ggf. ein paar Details, welche Sie ihm zuteil haben ließen.

Kinderärzte sind wichtig. Absolut kein Zweifel. ABER, ...dass Kinderärzte immer alles wüssten ist ein Trugschluss. Mir persönlich sind sogar einige geläufig, die nicht einmal gescheit fortgebildet sind und das kann problematisch sein. Etwa dann, wenn Ihr Kind nicht an irgendwelchen Standardproblemchen leidet.

Und es gibt da auch noch die andere Variante:
Ärzte, die zu sehr nach Tabelle gehen und vorschnell von einer etwaigen Entwicklungsverzögerung ausgehen. Nicht selten wird dann Müttern oder Vätern total über den Mund gefahren und Sie werden unter Generalverdacht gestellt. Beispielsweise trügen Sie als Mutter oder Vater ganz plötzlich dafür die Verantwortung, dass Ihr Kind nicht zeitgerecht entwickelt sei, da Sie sich dafür entschieden haben, Ihr Kind erst zum dritten Geburtstag in den Kindergarten zu schicken und nicht schon vorher.
Wirklich! Sollten Sie derartige Aussagen um die Ohren gehauen bekommen, dann sollten bei Ihnen die Alarmglocken anfangen zu läuten. Denn früher war es gar nicht unbedingt üblich, seine Kinder so früh in Fremdbetreuung zu geben. Daran gemessen, müssten nun viele von uns entwicklungsverzögert sein.

Sie geben Ihr Kind in Fremdbetreuung, wenn und wann Sie das entscheiden. Da kann ich nur allen Eltern von meiner Seite aus empfehlen, bitte lassen Sie sich nicht entmündigen. In der Regel wissen die Eltern selbst und ganz intuitiv, was das Beste für ihre Kinder ist. Dazu brauchen Sie auch kein studierter Pädagoge oder Ähnliches sein.


Die Sache mit der Überweisung in unserem Fall...

Freitag, 21. Juli 2017

Mein Rückbildungskurs ~ Erster Donnerstag

Was frühestens sechs Wochen nach der Geburt des Kindes folgt, ist oft ein Rückbildungskurs für die Mutter. Der Körper ist nun nicht mehr schwanger, wurde aber teilweise in einem desolaten Zustand von Baby zurückgelassen. Bis der körperliche Ausgangszustand wieder erreicht wird, vergehen wenigstens zwei Jahre. Ein Rückbildungskurs und regelmäßige, fleißige Übungen in Eigenregie, sollen diese natürliche Rückbildung unterstützen. Dabei wird vor allem der Beckenboden trainiert, der ja unter der Schwangerschaft ordentlich gelitten hat.

Bei dir nicht? DOCH ! Auch wenn du es nicht merken und du dich topp fit und fest fühlen solltest. Es ist so! Der Beckenboden hat gelitten. Wie sehr kann manchmal auch davon abhängig sein, wie viel Sport man generell in seinem Leben macht oder welche Art von Sport. Es ist ebenso von der Genetik abhängig zu machen oder auch vom Lebensstil der Frau. Es mag auch davon abhängen, ob es sich um eine junge oder schon ältere Frau handelt und auch, ob diese Erstgebärende ist oder bereits schon mehrere vollendete Schwangerschaften hinter sich gebracht hat.
Gestern habe ich eine Frau kennen gelernt, die hatte ein ziemlich schweres und großes Kind. Auch das mag ausschlaggebend sein.

Aber eines haben wir ehemalig Schwangeren alle gemeinsam: Schwangerschaften hinterlassen bei uns Spuren. Und ja, es gibt Frauen, die mögen sehr gesegnet sein, weil man ihnen das von Außen nicht ansieht und diese sich womöglich sehr fit fühlen. Jedoch, was nicht sichtbar ist, kann man nicht immer so gut einschätzen. So kann sich versäumtes Rückbildungstraining gerne mal im Alter böse rächen.
Meine Mutter wäre da beispielsweise so ein Fall und ebenso eine andere Frau aus der buckligen Verwandtschaft. ...Aber wie dem auch sei...

Mittwoch, 5. Juli 2017

Liebes Stilltagebuch...

Ja, eigentlich wollte ich das tun. Von Anfang an ein Stilltagebuch in diesem Blog führen. Da war ich noch so naiv zu glauben, dass ich Zeit dafür hätte.


Und die meisten Menschen bringen rührendes Verständnis dafür auf, dass ich so wenig Zeit habe, was immer es auch sei. Ich hätte ja schließlich Familie und ein Baby. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass mein Mangel an Zeit nicht primär meine Familie oder gar das neue Familienmitglied zu verschulden haben. Es sind leider andere Sachen. Dinge, die ich hier in meinem Blog nur sehr schwer erwähnen kann. In jedem Fall handelt es sich dabei in der Tat um private, z.T. auch familiäre Probleme und Hindernisse, die mich immer wieder zwingen, kostbare Zeit meines Lebens zu opfern und mich eher davon abhalten, mich richtig auf meine Familie konzentrieren zu können. 

Meinem Baby-Mann geht es aber gut und er kommt nicht zu kurz. Das ist ja schon einmal gut.

Aus diesem Stilltagebuch wird also so in der Form nichts. Dennoch kann ich sagen, dass auch beim dritten Kind aller Anfang schwer war.

Was war denn?


Obschon mein Kind von Anfang an sehr gut wuchs und gedieh, schien es, als liefe es mit meiner Milchproduktion nicht so gut, wie ich es gerne gehabt hätte. Vor allem der Milchspendereflex wollte nicht so, wie ich das wollte.

Sofern mein Kind mal einen Tag nicht so einen hohen Bedarf an Nahrung hatte, baute sich meine Muttermilch scheinbar relativ schnell wieder ab. Innerhalb von 24 Stunden, würde ich grob annehmen. Blöderweise brauchte es dann zwischen ca. 36 und 48 Stunden, bis diese sich wieder steigern ließ.

Dienstag, 16. Mai 2017

Was!? - Er hat schon wieder Hunger!?


Wie einige schon wissen oder ahnen werden: Ja! Das Kind ist schon längst da. Seit Januar nämlich und der Kleine entwickelt sich ganz prächtig. Mit seinen vier Monaten hat er es inzwischen zu stolzen 8 Kilo und 75 cm gebracht. Und das alles nur, mit der guten Muttermilch. Klar, dass man da als Mutter stolz wie Bolle ist, (RW!). 

Für alle, die es noch nicht gelesen haben, u.a. auf Sarah Schmids Web-Seite, (welch Ehre!), es aber gerne möchten und sich für das Thema „Alleingeburt“ interessieren, gibt es diesen HIER.


Für alle Frauen, die sich mit den Themen „Stillen“ und „Muttermilch“ bestens auskennen, denen muss ich nicht erklären, was es bedeutet, wenn die Rede von, 'Stillen nach Bedarf' ist. Für alle Frauen, die es vielleicht nicht so genau wissen, mache ich es kurz:

Stillen nach Bedarf bedeutet, das Kind so oft und so lange zu stillen, wie es das braucht und wünscht. Anders als Flaschenkinder trinken gestillte Kinder nur so viel, wie sie jetzt gerade brauchen. Manche trinken gleich ganz viel und der zeitliche Abstand bis zum nächsten Anlegen ist etwas länger. Manche trinken aber in kleinen Schritten und verlangen daher nach mehreren Mahlzeiten in kürzeren Abständen.

Samstag, 4. März 2017

Geburtsbericht

Unser Mäusemann ist endlich da!


Und deshalb gibt es jetzt erst einmal eine ordentliche Triggerwarnung:

Für alle die, die mit den Themen „Hausgeburt“ und „Alleingeburt“ nichts anfangen können; diese Themen, insbesondere „Alleingeburt“ als gefährlich und unverantwortlich erachten, (aus welchen Gründen auch immer, denn diese Gründe interessieren mich nun wirklich nicht), sollten das hier nicht lesen.
Auch werde ich diesbezüglich keine Rechtfertigung abliefern oder diskutieren. Um es also auf den Punkt zu bringen, werde ich einfach an dieser Stelle die werte Frau Denise Linke, (Journalistin, Autorin, Autistin und ADHSlerin), zitieren:

»Jeder hat das Recht, mich Kacke zu finden!«

Demnach brauche ich weder den Input von Frauen, die sich als die Übermütter der Nation verkaufen möchten und versuchen wollen, mir etwa ein schlechtes Gewissen einzureden oder mich gar verteufeln...

...Noch brauche ich dieses nervige Mansplaining von menschlichen Wesen, die mit diesem Thema, rein physiologisch, schon einmal gar nichts zu tun haben. Auch nicht, wenn ihr Geburtshelfer oder Ärzte seid. Das ist mir völlig einerlei. Geht woanders hin, aber geht weiter. Hier gibt es für euch nichts zu sehen!


Dieser Geburtsbericht enthält auch Bilder. Diese sind zwar zensiert aber dennoch sehr intim. Wer mit dieser Art von Intimität nicht klar kommt, der sollte auch gleich das Weite suchen.

Na? Immer noch interessiert?


Dann präsentiere ich ihn hier und jetzt – meinen Geburtsbericht: 

Kiljans Geburt



Donnerstag, 22. Dezember 2016

Alleingeburt ~ Warum eigentlich nicht ???

Wenn man mal den GDM, (welcher sich inzwischen als falsch erwiesen hat), und meinen Asperger Autismus von der Gesamtsumme meiner Schwangerschaft abzieht, dann ist dies tatsächlich die komplikationsloseste Schwangerschaft, die ich je haben durfte. Ich glaube, das habe ich auch schon mehrfach hier erwähnt inzwischen.

Steht es mir dann nicht auch zu, über so etwas wie eine mögliche Alleingeburt nachzudenken? Warum sollte ich das nicht auch noch schaffen können? Warum sollte ich mich sämtlichen – mir Furcht einflößenden – Interventionen unterwerfen? Bis jetzt bescherten sie mir zwar so etwas wie ein ‚scheinbares’ Gefühl der Sicherheit, (als Frau lernt man es ja heute nicht mehr anders), aber es fühlte sich stets so an, als würden andere Menschen meine Kinder zur Welt bringen. Nicht etwa ich selbst – die Gebärende.

Nun, bei meinen anderen Kindern führte leider ohnehin kein anderer Weg dran vorbei. Das kann ich akzeptieren und ich bedauere da auch absolut nichts. Im Gegenteil!
Wobei ich betonen muss, dass bei meinem ersten Kind die Interventionen und Fehlentscheidungen der Ärzte zum aller Schlimmsten führten. Aber es waren auch meine Fehlentscheidungen. Ich war damals einfach mit anderen Sachen beschäftigt, als mit meiner Schwangerschaft. Somit war ich absolut frei von Informationen und Aufklärung hinsichtlich einer Geburt.

Von meiner eigenen Mutter lernte ich, dass Hebammen unwichtig seien. Sie selber brauchte auch nie eine, betonte sie stets. Da ich bei meinem ersten Kind gerade mal Mitte Zwanzig war, übernahm ich diese Einstellung naiv, ohne dies zu hinterfragen. Wenn die eigene Mutter so etwas sagt, (und diese hatte ja selber schon drei Kinder geboren), würde das wohl so stimmen, nahm ich an.
Aber es sind ja gerade unsere Eltern, die manchmal dann doch total falsch liegen und wir Kinder oftmals dazu geboren wurden, deren Fehler zu korrigieren, sofern wir sie nicht gerade fatalerweise wiederholen.

Heute, kann ich sagen, habe ich meinen eigenen Kopf und treffe meine eigenen Entscheidungen. Wenn ich mein Kind im Tragetuch herumtrage und nach Bedarf stille oder clustern lasse, dann verwöhne ich sie halt. Natürlich ist das Unsinn, aber die älteren Generationen haben das eben so gelernt.

Mittwoch, 23. November 2016

Aktueller Stand: 33. SSW

Ich habe nun die 33. Schwangerschaftswoche erreicht. Und wie schaut es gerade bei mir (uns) aus?


Schwangerschaftsdiabetes



Nun ja, unglaublich, aber scheinbar wahr: Der Gestationsdiabetes scheint im Griff und wie weggeblasen zu sein. Meine morgendlichen Nüchternwerte übersteigen nie die neunziger Marke und liegen somit immer im achtziger Bereich.

Auch ansonsten habe ich so gut wie niemals eine Blutzuckerspitze zu verzeichnen gehabt. Kürzlich hatte ich einen Wert von 142 mg/dl. War aber zu erwarten, denn ich machte uns allen ein leckeres Fischfrikassee und das mit Basmati Reis. Mit Vollkornreis wäre es eventuell nicht so schlimm gekommen, aber es musste leider – für alle Beteiligten – schneller gehen.
Natürlich ging das dann auf Babies und meine Kosten, aber meine DiabetologInnen versicherten mir, dass der Langzeitzucker ausschlaggebend wäre. Mein Langzeitzucker steigt aber nach den Mahlzeiten nie höher als bis 130 mg/dl. Also, alles easy soweit.

Letzte Woche hatte ich meinen letzten Kontrolltermin beim Diabetologen und dort sagte man mir, ich müsse nicht mehr kommen. Zwar solle ich weiterhin ab und zu kontrollieren, falls sich mal etwas verändert, aber ansonsten wäre die Sache so gut wie abgeharkt. Da mein Langzeitzucker so gut aussieht und es bis zur Geburt des Kindes nicht mehr lange dauern wird, werde ich ohnehin nicht in den Genuss kommen, spritzen zu müssen und kann mein Kind ganz normal auf die Welt bringen. So, als sei ich eine völlig gesunde, schwangere, Frau.


Aussehen und Gewicht

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